 
            Murder on the Mississippi

            Das Spiel 
            In dieser Kriminalgeschichte bernimmt der Spieler die Rolle von Sir 
            Charles Foxworth, einem berhmten Detektiv, der mit Hilfe seines 
            treuen Dieners Regis Phelps auf einem Schaufelraddampfer ein 
            Verbrechen aufklren mu.


      Seien Sie gegrt.
      Mein Name ist Regis, Regis Phelps. Ich bin der Diener Sir Charles 
      Foxworths, des weithin bekannten Detektivs. Vor einigen Tagen sind wir in 
      New Orleans angekommen, wo Sir Charles dringende Geschfte zu erledigen 
      hat. Die Dampferfahrt hierher war jedoch sehr aufregend, da an Bord der S. 
      S. Delta Princess unvermittelt eine Leiche auftauchte.
      Der Tote wurde offensichtlich ermordet. Sir Charles wurde daraufhin vom 
      Kapitn gebeten, den Fall mglichst rasch aufzuklren, wohl auch, um die 
      Passagiere  abgesehen vom Mrder  zu beruhigen. Auerdem bestand die 
      Gefahr, da er uns in diesem Fall entwischt wre.
      Genau drei Tage vor unserer Ankunft in New Orleans, auf der Hhe von 
      Memphis, beschlo Sir Charles, an Deck ein wenig frische Luft zu 
      schnappen. Die Tr von Kabine 4 stand offen, daher wagte er es und klopfte 
      an, da er sehr an der Langeweile an Bord litt. Da niemand reagierte, 
      betraten wir die Kabine und fanden besagten Toten. Es handelte sich um 
      Raleigh Cartwright III, wie uns der herbeigerufene Kapitn entsetzt 
      erklrte. Dann ersuchte er Sir Charles, den Fall mglichst rasch 
      aufzuklren.
       

      Die Ursache fr die ganze Aufregung
       
      Sofort machte sich Sir Charles an die Arbeit und sah sich am Tatort und in 
      dessen Nhe um. Vor der Kabine entdeckten wir etwas an der Reling baumeln, 
      konnten es jedoch nicht erreichen. Sir Charles beschlo daraufhin, 
      zunchst die anderen Passagiere aufzusuchen und sich mit ihnen ber das 
      Opfer zu unterhalten. Einige Tren waren verschlossen, aber der Kapitn 
      erklrte, Henry, der Maschinist, werde uns auf Wunsch alle Tren ffnen.
      Die einzelnen Fahrgste bewohnten folgende Kabinen:
       
            SteuerhausKapitn Overbight
            Kabine 3Sir Charles Foxworth & Regis Phelps
            Kabine 4Raleigh Cartwright III   
            Kabine 8Daisy Du Pree
            Kabine 9Richter Carter
            Kabine 12Reverend Godwin
            Kabine 15Lionel Humphreys
            Kabine 20Twylla Smallworth
            Kabine 23Gladys Des Plaines
            Kabine 27Henry Stoker

       

      Die Verdchtigen
       
      Von Henry lieen wir uns nach dem Gesprch ber das Opfer (es war sein 
      Vater, mit dem er sich nicht gut verstand  aha, aha) die verschlossenen 
      Tren ffnen, vor allem die der Kabinen 1 und 16. Aus dem Maschinenraum 
      nahmen wir auerdem die Gaffel mit, die wir nach dessen mehrmaligem 
      Durchsuchen gefunden hatten.
      Nachdem alle Passagiere ber den Mord Bescheid wuten, untersuchten wir 
      systematisch alle Zimmer. Wir fanden folgende Gegenstnde:
       
            Kabine 1Schlssel
            Vor Kabine 4Handgriff einer Waffe
            Kabine 15Revolver
            Kabine 16Teil eines Geschosses
            Kabine 20Rosenholzkasten
            Kabine 27liger Wattebausch

       
      Mit diesen Indizien begaben wir uns in unsere Kabine. Dort untersuchten 
      wir zunchst den Schlssel zusammen mit dem Rosenholzkasten. Da der 
      Schlssel ins Schlo pate, untersuchten wir danach den Rosenholzkasten 
      noch zweimal einzeln. Dabei kam zunchst ein weiterer Revolver zum 
      Vorschein, danach  unter einem doppelten Boden  ein Zeitungsausschnitt. 
      Nachdem wir die Derringer aus dem Rosenholzkasten mit dem Geschoteil, die 
      Derringer mit dem Griff einer Waffe und den Revolver von Mr. Humphreys mit 
      der Kugel untersucht hatten, wurde uns einiges klarer.
      Als Nchstes befragten wir Reverend Godwin ber Henry und Gladys Des 
      Plaines ber den Kapitn. Die Aussage, da sie ihm ihre Juwelen zur 
      Aufbewahrung gegeben habe, notierten wir uns (Ich vertraute ihm meine 
      Juwelen an). Danach befragten wir sie noch ber Henry. Anschlieend 
      zeigten wir dem Kapitn die Notiz ber das Gesprch mit Mrs. Des Plaines. 
      Daraufhin ffnete er uns den Safe, in dem wir neben Mrs. Des Plaines' 
      Juwelen auch einen Fahrschein nach Nevada fanden, den wir mitnehmen 
      durften.
      Mr. Humphreys befragten wir danach ber Mrs. Des Plaines und Henry Stoker, 
      den Richter ber Henry. Wir notierten uns, da Henry ihm nicht sagen 
      wollte, wo der nchste Halt des Schiffes sei (Stoker nicht sagen wo 
      naechste Halt sei). Auch Twylla Smallworth fragten wir ber Henry aus. Im 
      Anschlu daran konfrontierten wir Henry mit der Aussage von Richter 
      Carter. Henry behauptete, ein Halt wre immer die Entscheidung des 
      Kapitns, was wir uns notierten (Halt sind Entscheidungen des 
      Captains.). Dann fragten wir Henry noch ber Twylla Smallworth aus, denn 
      er schien ja in sie verschossen zu sein...
      Dem Kapitn zeigten wir danach die Notiz des Gesprchs mit Henry. Von ihm 
      erfuhren wir, da Daisy Du Pree ebenfalls nach den Haltestellen fragen 
      wrde, weil sie fr Twylla Smallworth einen Brief aufgeben wolle. Diese 
      Nachricht notierten wir uns natrlich (wollte Brief fr Smallworth 
      aufgeben). Nachdem wir Daisy die Aussage vorlegten, konnten wir den Brief 
      mitnehmen. Bei der Untersuchung in unserer Kabine zeigte sich, da Twylla 
      einen Minenvertrag wegschicken wollte. Nun, wenn Sie mitgedacht haben  
      und die einzelnen Aussagen der Passagiere geschickt kombinieren  werden 
      Sie merken, da sich die Nebel langsam lichteten. Aber falls Ihnen nach 
      wie vor alles schleierhaft vorkommt, trsten Sie sich  schlielich heien 
      Sie nicht Charles Foxworth!
       

      Die S. S. Delta Princess
       
      Als wir Mr. Humphreys noch einmal ber Gladys Des Plaines befragten, 
      machte er eine Bemerkung ber ihr Parfm, die wir uns notierten (ihr 
      tolles voellig unuebliches Parfuem). Darauf angesprochen, erklrte 
      Gladys, da ihr Twylla dieses Parfm geliehen habe, was wir uns wieder 
      aufschrieben (Parfuem das mir Twylla geliehen hat).
      Twylla behauptete, nachdem wir ihr die Notiz zeigten, da sie es an Daisy 
      Du Pree weiterverliehen habe. Langsam wurde unser Notizbuch richtig voll 
      (ich gab Daisy du Pree Parfuem zurueck). Danach befragten wir Twylla 
      noch ber Henry und besuchten dann Daisy, der wir von Twyllas Aussage 
      erzhlten. Von ihr bekamen wir dann schlielich die Flasche Parfm.
      Als wir sie zusammen mit dem Wattebausch untersuchten, wurde wieder 
      einiges klarer. Wir gingen nun zu Henry und fragten ihn nochmals ber 
      Twylla aus. Dann besuchten wir Twylla und befragten sie ber Henry, und 
      als wir danach Henry wieder ber Twylla ausfragten, nannte er sie 
      versehentlich Miss Gold...!
      Sicherheitshalber lasen wir nochmals den gefundenen Zeitungsausschnitt. 
      Scheinbar war Twylla Mr. Goldens Frau oder ihre Tochter  falls sie einen 
      guten Gesichtschirurgen kannte  und htte somit ein Motiv gehabt, Mr. 
      Raleigh III zu tten. Da alles schlssig zu sein schien, beschuldigten wir 
      sie, versammelten alle Reisenden in Kabine 24 und erklrten Motiv und 
      Tathergang  der Fall war gelst, und Sir Charles hatte wieder einmal 
      seine Fhigkeiten eindrucksvoll bewiesen.
       
      (Inoffizielles Longplay, Autor: Harald Horchler 9/00) 

